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Jahreshauptversammlung 2019 der Raumausstatter- und Sattler- Innung Kreis Bergstraße




Edgar Gräf (1.v.r.), Kreishandwerksmeister Jörg Leinekugel (6.v.r), Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dietmar Schott (7.v.r.), Obermeister Herbert Fischer (3.v.l.) und Petra Fischer (1.v.l.)
Edgar Gräf (1.v.r.), Kreishandwerksmeister Jörg Leinekugel (6.v.r), Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dietmar Schott (7.v.r.), Obermeister Herbert Fischer (3.v.l.) und Petra Fischer (1.v.l.)
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Innung plädiert für Wiedereinführung der Meisterpflicht

 

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Raumauststatter- und Sattler Innung fand auf dem Betriebsgelände der Familie Gräf in Bürstadt statt. Bei der anschließenden Führung bestaunten die Gäste die Werkstätten, Verkaufsräume und Maschinen der Traditionsfirma, die seit 60 Jahren besteht. Obermeister Herbert Fischer und Kreishandwerksmeister Jörg Leinekugel nutzten die Gelegenheit, um Herrn Gräf nachträglich zum 80. Geburtstag im Namen der Handwerksfamilie zu gratulieren.

 

Kreishandwerksmeister Jörg Leinekugel hob die Attraktivität der Handwerkberufe und die Herausforderungen der Digitalisierung hervor und zeigte sich hocherfreut über die gute Beteilgung und das Interesse der nächsten Generation an der Innungsarbeit.

Zentrale Themen waren der Bericht von der Landesverbandstagung, ein Rückblick auf das abgelaufene Geschäftsjahr und die Innungsarbeit. Für 2020 ist die Ausrichtung des Landesverbandstages in Heppenheim geplant. Die Vorbereitungen laufen bereits.

Die Innung beteiligte sich aktiv an der Vorbereitung der Entscheidung über die Wiedereinführung der Meisterpflicht, so Obermeister Fischer. Die Innungsbetriebe halten die Wiedereinführung der Meisterpflicht für unabdingbar. Gemeinsam mit der Kreishandwerkerschaft Bergstraße und der Unterstützung von Landrat Engelhardt wurde daher ein Statement verfasst und beim Zentralverband der Raumausstatter platziert.

Inhaltlich wird die sog. Rückvermeisterung im Hinblick auf den Verbraucherschutz, die Ausbildungssituation und die Qualität der handwerklichen Arbeiten von der Innung ausdrücklich begrüßt. Nur ein Meister weist die pädagogischen und fachlichen Fähigkeiten nach, die dazu qualifizieren, junge Menschen auszubilden. Ziel ist es, diese Fähigkeiten auch erfolgreich an die nächste Generation weiterzugeben. Seit der Handwerksnovelle im Jahr 2004 sind die Ausbildungszahlen in unserem Gewerk schlechter geworden und stark zurückgegangen, dies hat den Fachkräftemangel nicht nur verstärkt, sondern ist letztendlich der Grund dafür, da waren sich alle einig.

 

Wir brauchen Meister, die ihr Handwerk verstehen, dieses Wissen weitertransportieren und somit das Handwerk der Zukunft gestalten. Der Meisterbrief bleibt ein Qualitätssiegel und nachhaltiges Versprechen an den Verbraucher für hochwertige Arbeit, d.h. sach- und fachgerechte Ausführungen, so die klare Botschaft von Obermeister Fischer.

 






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